Regionalbudget

Regionalbudget auch 2023!

 

100.000 Euro standen durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken in 2022 exklusiv für die Förderung von Kleinprojekten in ILE-Regionen zur Verfügung.

Anträge stellen konnten Kommunen, Vereine, Interessengruppen und auch Privatpersonen. Gefördert werden können Kleinprojekte ab 500 Euro Zuwendungsbedarf, mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde und deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 Euro netto nicht übersteigen.

Mit dem Regionalbudget sollen Projekte finanziell gefördert werden, die ländliche Entwicklung oder auch das Engagement vor Ort unterstützen, die regionale Identität stärken, sowie die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessern oder deren Grundversorgung sichern.

07.10.2022

Regionalbudget 2023

Das Regionalbudget ist ein Instrument der Integrierten Ländlichen Entwicklung und wird durch das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert. Auch für 2023 steht der Fördertopf mit max. 100.000 € Kleinprojekten aus der Region der ILE Mainschleife Plus wieder zur Verfügung. Insgesamt sind viele innovative Projektideen eingereicht worden. Das Entscheidungsgremium wählt noch in diesem Jahr die geförderten Projekte aus.

Alle Infos zum Regionalbudget 2023

Für 2023 ist leider keine Antragstellung mehr möglich!

Um die Förderung eines Kleinprojektes aus dem Regionalbudget bewerben können sich Kommunen, Vereine, Interessengruppen und auch Privatpersonen. Diese Projekte müssen den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

Hier finden Sie den offiziellen Aufruf der ILE Mainschleife Plus zur Einreichung von Förderanfragen aus dem Regionalbudget 2023!

Was wird gefördert?

Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung
  • Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen
  • Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben zwischen 500 € und 20.000 € liegen. Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Die Höchstgrenze darf alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts nicht übersteigen. Sonst ist dieses laut Definition kein Kleinprojekt mehr und erfüllt damit nicht mehr die Voraussetzung zur Förderung aus dem Regionalbudget.

In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.

 

Wie hoch ist die Förderung?

Die Zuwendung für ein Kleinprojekt wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstanden Nettoausgaben (Bruttokosten abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 € und unter Berücksichtigung der im Falle der Auswahl im privatrechtlichen Vertrag festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 € werden nicht gefördert. Handelt es sich beim Träger des Kleinprojekts (Letztempfänger) um den Inhaber eines Unternehmens und wird im Falle einer Förderung daraus ein wirtschaftlicher Vorteil erzielt, sind ergänzend die Bestimmungen des EU-Beihilferechts für den Bereich Gewerbe anzuwenden (Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013).

 

Voraussetzungen

Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen und im Gebiet der ILE-Region Mainschleife Plus liegen. Gefördert werden nur Kleinprojektemit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten.

 

Bewertungskriterien

Die Auswahl der Projekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium aus regionalen Akteuren aus verschiedenen Bereichen, wie Jugend, Gewerbe, Kirche oder Sport. Alle eingereichten Projektanträge werden auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und anhand festgelegter Auswahlkriterien bewertet. Diese sind

  • der Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ländlichen Raums,
  • der Beitrag zur Stärkung der Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit,
  • der Beitrag zur Stärkung von Tourismus, Freizeit, Kultur, Brauchtum und Identität, 
  • Nachhaltigkeit
  • Innovationsgehalt des Projekts
  • Bürgerschaftliches Engagement und Vernetzung
  • Beitrag zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima
  • Überörtliche und lokale Ausstrahlung des Projekts

 

     

    Formulare

    Bitte verwenden Sie die untenstehenden Formulare zur Abwicklung Ihrer Förderanfrage und beachten die Hinweise der Merkblätter.

     

    Vorgehensweise

    • Einreichung Förderanfrage bis 04.12.2022 bei der verantwortlichen Stelle (ILE Mainschleife Plus)
    • Verantwortliche Stelle prüft die Förderfähigkeit
    • Entscheidungsgremium tagt im Dezember 2022 und bewertet die eingereichten Anträge
    • Zusage: Erhalt der Förderzusage und Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages mit der verantwortlichen Stelle bis Ende Dezember 2022
    • Absage: Erhalt der Absage bis Ende Dezember 2022
    • Umsetzung des Projektes durch Projektträger ab 01.01.2022
    • Projektabschluss bis 20. September 2023 (letztes Rechnungs- und Überweisungsdatum) 
    • Einreichung des vollständigen (!) Durchführungsnachweises bis 30. September 2023 bei der verantwortlichen Stelle (inkl. Bildmaterial, welches den erfolgreichen Abschluss des Projekts dokumentiert.)
    • Erhalt des berechneten Fördergeldes bis voraussichtlich Jahresende

     

     

    Bitte adressieren Sie Ihren Antrag (in Papierform) an: 

    ILE Mainschleife Plus
    Theresa Ott
    Marktplatz 1
    97332 Volkach

    Telefon: 09381 - 40126
    E-Mail: theresa.ott@volkach.de

    Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns gern!